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Weiß sind die Tulpen; neige dich über mich.
Die Nacht tauscht Wind für fächelnde Hände ein.
Sag:
es werden die Falter schwärmen?
Sag:
mein Mund wird der einzige Kelch sein?
Und du schließt dein Aug vor dem rötlichen Schimmer -
sag?
Denn diesmal - fühlst du? - läßt dich mein Arm nicht mehr
in die Welt...
Weiß sind die Tulpen; neige dich über mich!
(Paul Celan)



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Dr. Martin Hoppe 2005
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