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Die Seele ist wie ein Wind,
der über die Kräuter weht,
und wie ein Tau,
der auf die Gräser träufelt
und wie die Regenluft,
die wachsen macht.
Genauso ströme der Mensch
sein Wohlwollen aus auf alle,
die da Sehnsucht tragen
(Hildegard von
Bingen, 1098-1179)
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