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Notizen vom Spreewald und Elbsandsteingebirge |
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Besonders idyllisch sind die Wasserwege, die so schmal sind, dass man nicht wenden kann. Gut, wenn man keine Sackgasse erwischt!
Viele an die Kanäle angrenzende Gärten haben
Schilder „freilaufende, bissige Hunde“ oder ähnliches, da stimmt doch
was nicht!? Sind unter den Kanuten so viele Gangster?
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Neben der eindrucksvollen Kajaktour machen wir ganz bewusst auch die Touristen-Kahntour mit. Sie eröffnet andere Perspektiven, nicht nur vom höheren Standpunkt: die menschlichen sind für mich die interessantesten: die trockene, humorvolle Freundlichkeit der Kahntouristen (wobei wir die einzigen aus den Westländern sind, und uns immer noch als „Fremdkörper“ fühlen), Hier wird noch sorglos geraucht, gegessen ohne Reue, Müslidenken und Diätanspruch, und viel menschliche Herzlichkeit ausgetauscht! Markenzeichen der Frau ist übrigens die rote Strähne im Haar vorne rechts. :-)
Elbsandsteingebirge: Das Wohnen auf der Bastei, hoch über dem Elbtal ist herrlich. Das Hotelzimmer ist edel und riesengroß. Morgens zum Sonnenaufgang geht´s raus zur Aussichtsplattform, und einzigartige Stimmungen erwarten uns! Jeder
Sonnenaufgang hat hier etwas besonderes. Erste Nebel steigen auf,
verflüchtigen sich in Minuten, ein Regenbogen überspannt das Elbtal,
Felsen leuchten intensiv im Morgenlicht.
Bad
Schandau im Elbtal an der tschechischen Grenze lockt mit verfallenen
Villen (jedes Mal weniger), einem Thermalbad (hier kann man sogar in
Klang baden, ein Genuß) und dem romantischen Kirnitzsch-Tal mit einer
historischen Überland-Straßenbahn à la Thüringer Wald-Bahn und einem
Wasserfall, der alle halbe Stunde zu den Klängen von Vangelis bewässert
wird, damit er seinen Namen verdient.
Gasthäuser im Osten: man findet wenige, die vielleicht die rustikale Basis der Küche erhalten haben, aber man muss suchen, am besten irgendwo in einem halbverfallenen Dorf ohne Sehenswertes, mit einer Tafel draußen: "Kohlroulade mit Speck und Kartoffeln, 3,90 €". Ein Genuß!
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