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Diese künstliche
Wasserstraße von Bamberg nach Kelheim, hier bei Feucht in der Nähe von
Nürnberg, wurde 1846 nach elf Jahren Bauzeit unter Ludwig I. eingeweiht
und verbindet den Main und die Donau. Es war ein Projekt, das den
weltumspannenden Handel vom russischen Zarenreich bis zum englischen
Empire beleben sollte.

Entlang der gesamten Kanalstrecke waren während der Bauzeit rund 6000
Arbeiter mit Pickel, Spaten und Schaufel gleichzeitig mit den
Aushubarbeiten beschäftigt. Der 16 Meter breite und mit 1,5 Meter für
die damalige Zeit ausgesprochen tiefe Kanal wurde im Zweiten Weltkrieg
stark beschädigt. Weil eine Instandsetzung als zu kostspielig angesehen
wurde und die wirtschaftliche Bedeutung der Schiffahrt längst von
der Eisenbahn überflügelt worden war, wurde die damals viertlängste
Wasserstraße Deutschlands 1950 stillgelegt.

Die noch erhaltenen
Treidelwege entlang des Ludwig-Donau-Main-Kanals, auf denen die
Schiffe einst von Pferden vorwärts gezogen wurden, sind heute
abwechslungsreiche und romantische Wanderwege
von faszinierendem Reiz.


Der
Schwarzach-Brückkanal

Kein Amazonas-Nebenfluss: die Schwarzach


Schleuse um Scheuse steigt der Kanal über das Hügelland.

Stille kurz vor dem Gewitterregen

Wie sieht es wohl hinter der Kurve aus?
Disclaimer
© Dr. Martin Hoppe 2002
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