Mit dem "Ameisenbär" durch den Odenwald


Der Wismarer Schienenbus wurde Anfang der 30er Jahre als Leichttriebwagen für den Personenverkehr auf Kleinbahnen entwickelt. Die Triebwagen- und Waggonfabrik Wismar AG
baute den Dieseltriebwagen unter Verwendung von Bauteilen aus dem Straßenfahrzeugbau. Es wurden Benzinmotoren mit jeweils 40 PS als auch Dieselmotoren mit 50 PS eingebaut. Bedingt durch die Bauform gab es für jede Fahrtrichtung einen eigenen Motor. Wegen dieser Motorhauben erhielt diese Bauart den Spitznamen „Schweineschnäuzchen“ bzw „Ameisenbär“.

Die Bilder entstanden bei einer Sonderfahrt des Eisenbahnmuseums Darmstadt-Kranichstein auf der stillgelegten Strecke zwischen Darmstadt-Ost und Bessunger Forst im Juli 2006.


"Schweineschnäuzchen"


Kühler-Detail

Auf Abzweig zur Nebenstrecke


In den Dschungel


Wo sind hier die Schienen? Egal, Höchstgeschwindigkeit ist 10 Km/h


 


Endstation Forsthaus


Die letzte Zigarette im Nichtraucher-Zug :-)

Disclaimer 
© Dr. Martin Hoppe 2006